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Jelmera State auf Ameland PDF Drucken E-Mail
Samstag, 18. Juli 2009 um 16:02

jelmera StateWaddendiamant

Das katholische Ferienwerk Ameland e.V. unterhält auf der niederländischen Nordseeinsel Ameland einen Ferienhof mit ca.100 Betten. Seit mehr als 15 Jahren machen dort Kinder und Jugendliche dort in den Sommerferien einen dreiwöchigen Freizeitaufenthalt.

In der übrigen Zeit gibt es Raum für Familienfreizeiten (in den Herbstferien), Seniorenfreizeiten (im Mai oder Juni) und auch Aufenthalte von anderen Gruppen. Was aber macht den Reiz dieser Insel aus, dass dieser Ferienhof, zu dessen Trägerverein auch die St. Bernward-Gemeinde gehört, so viele Besucher hat?

Lassen Sie uns einen kurzen Rundgang über die Insel machen.

Ameland ist eine Fahrradinsel. Also leihen wir uns auf dem Ferienhof, der zum Dorf Ballum gehört, ein Fahrrad und los geht es. Wir kommen zunächst durch Ballum, einem der 4 kleinen Orte auf der Insel. Alte Kapitänshäuser aus der Walfängerzeit prägen die Hauptstrasse des Ortes. Am Ortsende geht es auf gut ausgebauten Fahrradwegen nach Nes, dem größten Ort der Insel. Hier kommt man auch mit der Autofähre an. Neu ist die Einkaufsstadt. Hier gibt es schöne kleine Geschäfte. Ein Bummel durch die Strassen und Gassen ist immer ein Erlebnis.

Nun kommen wir nach Buren. Es ist ein kleines Bauerndorf, das noch etwas von seiner Ursprünglichkeit bewahrt hat. Leider wurden hier in den letzten Jahren Terrassenhäuser und große Hotels in die Dünen gebaut, die den Gesamteindruck etwas schmälern.

Zurück fahren wir durch Nes mit seiner katholischen Kirche nach Hollum. Die Ansicht des Ortskerns von Hollum mit einer alten Seefahrerkirche steht unter Schutz des niederländischen Denkmalschutzamtes. In den Strassen kann man an ruhigen Tagen empfinden, wie es im 18. und 19 Jahrhundert gewesen sein mag. Da das Zentrum für Autos gesperrt ist, strahlt es eine besondere Ruhe aus.

Auf dem Weg zurück durch Wiesen sehen wir schon von weitem den schönen Ferienhof Jelmera-State, der sich in seiner Gesamtansicht den umliegenden Höfen anpasst.

Ameland hat aber nicht nur schöne alte Häuser, ein gut ausgebautes Radwegnetz und interessante Läden. Das Schönste an der Insel ist der breite, fast endlose Sandstrand.

Steigt man in Hollum auf den Leuchtturm, sieht man bei gutem Wetter fast die gesamte Insel. Auf der einen Seite das Watt und auf der anderen Seite das offene Meer. Am Strand von Ameland ist es noch möglich, einen Spaziergang zu machen, ohne jemanden zu treffen. Man ist allein mit dem Meeresrauschen, dem Wind und den hohen Dünen. Nach so einem Spaziergang können Sie sich eines der Strandrestaurants setzen und auf der Terrasse auf das Meer hinaussehen. Da es keine Strandkorb- oder Strandzeltvermietung gibt, ist der Strand auch im Sommer nie vollgebaut, wie wir es von Nord- und Ostsee gewohnt sind.

  

Wenn man dann am Abend nach einem Aufenthalt auf der Insel mit der Fähre zurück zum Festland fährt, sieht man wie sich das Licht der rot untergehenden Sonne im Watt bricht. Dann versteht jeder, warum die Amenländer von ihrer Insel als dem Wadendiamant sprechen.

 weitere Informationen unter www.jelmera-state.de