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Gemeindefrühstück mit anschließender Diskussion am 2. Fastensonntag 2005 PDF Drucken E-Mail
Freitag, 15. April 2005 um 14:12
Am 2. Fastensonntag trafen sich über 50 Kinder, Jugendliche und Erwachsene nach dem Gottesdienst in unserem Pfarrheim. Wir hatten eine angeregte Diskussion zu einem Thema, das alle in St. Michael bewegt. „Was bedeutet es für unsere Gemeinde, wenn wir mit anderen Gemeinden zusammengelegt werden.“

Angestoßen durch die Predigt haben wir uns mit 3 Fragen beschäftigt:


1. Haben wir genug getrauert, welche Gedanke und Emotionen müssen wir noch ausdrücken?


Folgendes wurde zum Thema „Angst“ geäußert:

Wir haben Angst, dass
  • St. Michael geschlossen wird
  • Unsere Gemeinschaft „den Bach runtergeht“
  • Pfarrer Hoffmann geht III
  • Wir leiden oftmals unter dem schlechten Image der katholischen Kirche in der Öffentlichkeit
  • Kinder- und Jugendarbeit kaputtgeht
  • Lebendigkeit von Kirche verloren geht
  • Nicht genug Ehrenamtliche sich zur Verfügung stellen können. Sie müssen ausgebildet und begleitet werden. Von Wem ? Die jüngeren werden auch noch ihren Beruf haben und evtl. Familie.
  • Keine demokratische Mitsprache möglich ist.
  • Vor Ort keine Gemeinschaften mehr möglich sind.
  • Unser „Lebens“- raum verloren geht.
  • Wir enttäuscht feststellen müssen, dass eine Arbeit vor Ort nicht mehr möglich ist.
  • Grosse Gemeinden kleinere Gemeinden „unterbuttern“
  • Eine große Gemeinde Anonymität bedeutet.

Auch Stärken sind uns eingefallen, die zu St. Michael gehören und die uns auszeichnen:
  • das übergangslose Zusammenleben von Jung und Alt ist wichtig.
  • Dass „Neue“ gut integriert werden können
  • Dass Jeder willkommen ist und so akzeptiert wird, wie er ist.
  • Dass Jeder sich mit seinen Fähigkeiten einbringen kann in die Arbeit, sich entwickeln kann ohne Neid oder Widerspruch von anderen.
  • Familiärer Zusammenhalt über die Gruppen hinaus II
  • Ein guter Kontakt zur Gemeinde untereinander
  • Eine gefüllte Kirche durch vorhandene Gemeinschaften
  • Gute familiäre zentralliegende Gottesdienste
  • Gut funktionierende Seniorenkreis- Familien- und Kinderbetreuungskreis.
  • Gute Zusammenarbeit mit Pfarrer Hoffmann III
  • Ein Pfarrer, der auf unsere Bedürfnisse offen gegenübersteht und sie unterstützt.
  • Durch vorhandene Strukturen geht man gern in die Kirche und beteiligt sich an der Gestaltung.

Die 2. Frage, die uns bewegt ist: „Mit welchen Gemeinden gehen wir zusammen?“

  1. Das Modell 1 sieht eine Fusion von St. Bernward, St. Eugenius und St. Michael vor.
  2. Das Modell 2 sieht eine Fusion von St. Bernward, St. Eugenius, St. Michael und St. Oliver vor.

Folgendes wurde dazu gesagt:
  • Modell 1 II
  • Modell 2 (notgedrungen) weil mehr hauptamtliches Personal erwartet wird . II welcher Priester übernimmt dann welchen Part, welche Organisationseinheit finde ich wo wieder.
  • Für Modell 2 spricht, St. Michael liegt dann in der Mitte!
  • Ökumenische Angebote, wie Sternsinger und Weltgebetstag der Frauen können nicht im Großen fortgeführt werden, da stadtteilgebunden.
  • Flexibilität und kurze Wege zur Gestaltung dieser Gruppen für die vorhandenen Bedürfnisse
  • Modell 2
  • Für Mod. 2 spricht, dass St. Michael von uns gut zu erreichen ist, somit bessere Möglichkeiten für eigene Projekte Seniorenkirche, Jugendkirche und Freizeitkirche.

Unsere 3. Frage lautete: Sollen wir uns für eine baldige Zusammenlegung einsetzen oder wie im Plan vorgesehen bis zum Jahr 2010 warten?

Folgende Gedanken wurden dazu geäußert:
  • Ärger über das Vorgehen der Kirche in diesem Projekt
  • Veränderungen sind notwendig, es kommt aber auf das Wie an
  • Informationsfluß ist mangelhaft
  • Wenn Zusammenlegung, dann jetzt beginnend
  • Fusion in 5 Jahren, weil vorhandene Projekte ausgebaut und in die große Gemeinde eingebracht werden können.
  • Offiziell erst 2010, aber jetzt mit der Zusammenarbeit beginnen


Noch 2 Gedanken weitere wurden geäußert:
  • ein oder mehrere Schwerpunkte in St. Michael erhalten bleiben.
  • Private Nutzung der vorhandenen Räumlichkeiten.