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Antwortschreiben des Generalvikars auf den Brief der Gemeinde St. Michael zu den Eckpunkten PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 27. März 2005 um 14:20
Sehr geehrter Herr Pfarrer Hoffmann, sehr geehrte Frau Rudolph, sehr geehrte Frau Albrecht, sehr geehrte Damen und Herren vom Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand St. Michael, seitdem Bischof Josef am 15. Dezember 2003 die kurz- und mittelfristige Strukturplanung für das Bistum Hildesheim in Kraft gesetzt hat, sind nun über vier Monate vergangen. Seit Ihrer Stellungnahme vom 30. November ist noch mehr Zeit verstrichen. Bitte habende Verständnis dafür, dass ich Ihnen erst jetzt schriftlich dafür danken kann, dass Sie sich so engagiert zu Wort gemeldet haben. Ich danke Ihnen auch für die Bereitschaft, sich auf die notwendigen Veränderungen einzustellen und sie aktiv mit zu gestalten. Insgesamt über 190 Stellungnahmen gingen bis zum 15. Dezember bei mir ein. Natürlich konnte nicht alles, was dort an Bedenkensweitem ausgeführt wurde, berücksichtigt werden. Bischof Josef und ich haben alle eingegangenen Stellungnahmen aufmerksam gelesen und bei Erarbeitung der Endfassung im Blick gehabt. Alle Mitglieder der beteiligten Gremien (Collegium Consultorum, Vermögensverwaltungsrat, Vorstand des Diözesanrates der Katholiken, Hauptabteilungsleiterkonferenz) haben eine Zusammenfassung der wesentlichen Argumente aller Schreiben für ihre Beratungen erhalten. Sie brechen insbesondere eine Lanze für die ,kleinen Gemeinden'. Seien Sie versichert: Diese sollen erhalten bleiben - vielleicht nicht unbedingt in ihrer rechtlichen Selbständigkeit, wohl aber in dem, was sie eigentlich ausmacht: Als Gemeinschaft von Glaubenden, die konkreten Anregungen und Berichte aus Ihrer Gemeinde habe ich an die Hauptabteilung Pastoral weiter gegeben. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass es uns gemeinsam gelingen wird, mit den in den Eckpunkten 2020 beschriebenen Optionen die Zukunft unserer Diözese zu sichern. Von meiner Seite lade ich Sie jedenfalls herzlich dazu ein, die Kirche von Hildesheim weiterhin aktiv mit zu gestalten. Die Spielräume, die Sie dabei vor Ort haben, sind -trotz allen Beschränkungen finanzieller Art groß