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Samstag, 18. Dezember 2010 um 16:31

altNun ist es also tatsächlich soweit. Seit dem 1. September 2010 sind wir eine Gemeinde. Zumindest formaljuristisch. Aber es ist klar, dass wir jetzt weitere Schritte machen sollten, um die formaljuristisch bestehende neue Gemeinde mit Leben zu erfüllen. Wie sieht es dabei aus?

Die Fusionssteuerungsgruppe, die für die neue Gemeinde Strukturen erarbeitet und die Gottesdienstzeiten geregelt hat, hat nun ihre Arbeit eingestellt. In einem Abschlusstreffen am 15. Oktober 2010, bei dem Pfarrer Dr. Pyrek übrigens unter widrigsten Witterungs­bedingungen seine Grillkünste unter Beweis gestellt hat, wurde noch einmal eine Bilanz der rund 2 Jahre dauernden Arbeit gezogen.

Dabei war es eindrucksvoll, dass bei allem harten Ringen der gute Wille aller Beteiligten erkennbar war, einen Konsens zu erzielen. Dies wurde auch - teilweise bis zur Schmerzgrenze - erreicht. Das in den Verhandlungen gezeigte Engagement, die Leidenschaft und der Gestaltungswille kann einen großen Schatz für die künftige Arbeit in der Gemeinde darstellen, der nur gehoben werden muss.

Der neue Pastoralrat, der jetzt die Arbeit von Kirchenvorstand und Pfarrgemein­derat wahrnimmt, traf sich am 14. Dezember 2010 zur konstituierenden Sitzung. Klar ist, dass die Frauen und Männer des Pastoralrates, die sich dieser Herausforderung stellen, dort unsere weitere Unterstützung brauchen. Daher hat die Fusionssteuerungsgruppe entschieden, Ausschüsse mit speziellen Themen­feldern zu bilden, bei denen die Menschen in der Gemeinde ihr Wissen, ihre speziellen Fähigkeiten und ihr Engagement einbringen können. Dabei ist entscheidend, dass dies auch zeitlich, je nach individuellen Möglichkeiten, befristet sein kann, um die Gefahr einer völligen Vereinnahmung zu vermeiden, die bei Ehrenamtlichen leider immer wieder beobachtet werden kann.

Damit die künftige Arbeit in einem Neustart auch organisatorisch und personell erfolgen kann, haben sich verschiedene Männer und Frauen auch schon bereit erklärt, in bestimmten Ausschüssen mitzuarbeiten:

·   Ausschuss für Liturgie/Gottesdienste: Frau Rudolph

·   Ausschuss für Diakonie: Frau Albrecht

·   Ausschuss Katechesen: Frau Happe, Frau Witte

·   Ausschuss für Kinder/Jugend/Familien: Frau Happe, Frau Witte,

·   Ausschuss für Senioren: Frau Eggert

·   Ausschuss für Finanzen: Herr Hannig, Herr Peter

·   Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit: Herr S. Happe

Einzelheiten zur Aufgabenabstimmung werden dabei noch kurzfristig zusammen mit dem Pastoralrat geklärt.

Dabei darf nicht unerwähnt bleiben, dass es auch jetzt schon außerhalb der offiziellen Gremien und Fusionsdiskussionen viele Frauen und Männer gab und gibt, die ihr Engagement „im Untergrund“ wahrnehmen und damit das notwendige Gerüst darstellen, das unter der Oberfläche nicht immer sofort zu sehen ist.

Wir laden alle Interessierte ein, an der künftigen Gestaltung der Gemeinde mitzumachen und in den Ausschüssen oder außerhalb der Ausschüsse mitzuarbeiten. Gerade in der heutigen Zeit, in der die katholische Kirche vor großen Herausforderungen steht, sind alle Gläubigen aufgerufen, ihre Position „im Weinberg des Herrn“ auszufüllen. Und dies nicht nur in frommen Veranstaltungen, sondern ganz praktisch vor Ort, z. B. in Döhren, Mittelfeld und Wülfel, um dort Menschen auch außerhalb der Kirche durch menschliches Handeln Werte vorzuleben, nach denen sie suchen und mit denen wir sie neugierig machen können.