Pfarrbrief - Newsletter
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| Kinder bringen den Menschen Segen und sammeln für Kinder - Sternsinger unterwegs in Mittelfeld |
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| Montag, 11. Januar 2010 um 15:08 |
Auf einem Ankündigungsplakat des Kindermissionswerkes für die Sternsingeraktion heißt es: Kalte Ohren. Kalte Hände. – Egal, wir kommen!Nun, ganz so schlimm war es nicht, außer vielleicht auf dem Wochenmarkt am Mittwoch, dem 06. Januar 2010, auf dem Rübezahlplatz. Doch trotz schwieriger Witterungsverhältnisse haben wir uns in den vergangenen Tagen auf den Weg gemacht, teils zu Fuß, teils mit dem Auto. Wir haben die Menschen unserer Gemeinden besucht, ihnen die Botschaft der Sternsinger gebracht und Geld für die Kinder dieser Welt gesammelt. Wir, das sind die Kinder der St. Eugenius-Gemeinde und die Kinder der evangelischen Gnadenkirche zum Hl. Kreuz, jeweils mit ihren Begleitern. Man kann schon fast von einer ökumenischen Tradition sprechen, denn es ist das zweite Jahr in Folge, dass wir in diesen zwei Gruppen unterwegs waren. Wir haben Menschen in ihren Häusern und Wohnungen, in Alten- und Pflegeheimen, im Kindergarten und auf dem Wochenmarkt besucht, Kinder und Erwachsene, junge und alte Menschen. Wir haben ihnen die Botschaft gebracht, dass der Mensch gewordene Gott mit ihnen durch das Leben geht, sie segnet und zum Segen macht. Ein schönes Bild dafür ist die Begegnung mit einem Kind an der Krippe, die ei ner der Begleiter erlebt hat: „Du, das Jesuskind hat seine Arme ganz weit auf, es will mich umarmen, es hat mich lieb.“ Ja, das tut es.Aber der gleiche Mensch gewordene Gott hält seine Arme auch ganz weit auf am Kreuz. Und auch da sagt er: „Ich will dich umarmen, ich habe dich lieb. Komm zu mir, wenn es dir nicht gut geht, wenn du leidest.“ Der Mensch gewordene, manchmal unbegreifliche Gott ist bei uns zu jeder Zeit - in Freud und in Leid. Wie auch immer dieses Jahr für jeden einzelnen von uns verläuft, dürfen wir uns dessen bewusst sein, dass Gott mit uns durch dieses Jahr geht, dass er uns begleitet, uns segnet, in jeder Lebenslage. Doch auch wir sollen zum Segen werden. Segnen bedeutet jemandem Gutes zu tun, da zu sein für die anderen Menschen – an sie denken, ein offenes Ohr, ein gutes Wort, ein Gebet, eine gute Tat. Und das auch in Freud und in Leid. Die diesjährige 52. Aktion Dreikönigssingen steht unter dem Leitwort: „Kinder finden neue Wege“. Bei ihren Besuchen bitten die Sternsinger um Unterstützung für rund 3.000 Kinderhilfsprojekte in Afrika, Asien, Lateinamerika, Ozeanien und Osteuropa. Auch im Senegal, dem Beispielland der diesjährigen Aktion, machen sich Kinder und Jugendliche auf den Weg. „Neue Wege finden“ heißt im Senegal auch, dass Jugendliche aufbrechen müssen, um in der Stadt Bildung und Arbeit zu finden. Es ist wichtig, die ländlichen Gegenden zu entwickeln: Mit dem Bau von Schulen und Gesundheitsstationen, aber auch mit Ideen für eine ertragreiche Landwirtschaft und besseren Zugang zu frischem Wasser. Auch der nachhaltige Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist, besonders in den abgelegenen, wasserarmen Regionen des Landes, wichtig für die Entwicklung. Und die Bildung der Kinder vor Ort, wo sie zu Hause sind, ist ein wichtiger Baustein für ihre Zukunft. All' das kostet Geld. Durch die Unterstützung der Sternsinger können die Kinder neue Welten entdecken und neue Wege finden – Wege, um auch in Zukunft in ihrem Dorf leben zu können, Wege, die sie nicht in die Hauptstadt oder gar ins Ausland führen, um überleben zu können. Den Abschluss der Sternsingeraktion 2010 in Mittelfeld bildete der Gottesdienst in St. Eugenius am Hochfest der Erscheinung des Herrn, dem 6. Januar. Dabei trugen die Sternsinger gemeinsam ihre Texte und Lieder vor, schrieben das Segenszeichen 20*C+M+B+10 (Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus) an die Kirchentür und sammelten Geld für die Kinder dieser Welt. Das Ergebnis der Aktion sind insgesamt gesammelte 1.250 € und viele schöne und nachdenklich stimmende Erfahrungen. |





Auf einem Ankündigungsplakat des Kindermissionswerkes für die Sternsingeraktion heißt es: Kalte Ohren. Kalte Hände. – Egal, wir kommen!
ner der Begleiter erlebt hat: „Du, das Jesuskind hat seine Arme ganz weit auf, es will mich umarmen, es hat mich lieb.“ Ja, das tut es.