Pfarrbrief - Newsletter
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| Die Taufe |
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| Montag, 16. November 2009 um 21:06 |
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Wenn Sie Ihr Kind taufen lassen möchten, soll dies gewöhnlich in der Pfarrei geschehen, in der Sie mit Ihrer Tochter bzw. Ihrem Sohn wohnen; dies deshalb, weil das Kind über die Taufe hinaus mit den Eltern in einer Pfarrgemeinde beheimatet sein soll. Sollten Sie aber aus bestimmten Gründen Ihr Kind in einer anderen Kirche taufen lassen wollen, so ist dies natürlich auch möglich. In diesem Fall müssen Sie mit der von Ihnen gewünschten Taufpfarrei Kontakt aufnehmen um einen Termin zu vereinbaren. In unseren Gemeinden ist es noch möglich einen Tauftermin Ihrer Wahl zu benennen. Wir versuchen, Ihren Wünschen entgegen zu kommen. Üblicherweise wird es ein Sonnabend oder Sonntag sein. Was muss vor der Taufe geschehen? Wo immer die Taufe auch stattfinden soll, auf jeden Fall müssen Sie diese, möglichst schon ein paar Wochen vor der Taufe, in der Wohnpfarrei anmelden. Wenn Sie in unserer Pfarrei wohnen, wäre dies am besten während der Bürozeiten zu tun. Bitte bringen Sie bei der Anmeldung Ihr Stammbuch und die Geburtsurkunde (wo vorhanden mit dem Vermerk „für religiöse Zwecke“) mit. Vor der Taufe des Kindes findet, möglichst bei Ihnen zu Hause, ein Taufgespräch mit den Eltern statt, an dem wenn möglich auch der Pate oder die Patin teilnehmen können. Dabei werden der Ablauf der Taufe und deren Symbole besprochen; Sie können für Ihre Tauffeier auch selbst die Schriftlesung aussuchen und lesen (lassen), ebenso die Fürbitten. Sie können auch eine Liedauswahl treffen. Gottesloblieder werden von der Orgel begleitet, moderne Lieder können mit der Gitarre begleitet werden Bitte vergessen Sie nicht zur Taufe für das Kind eine Taufkerze zu beschaffen und diese mitzubringen. Taufkerzen können auch selbst gestaltet werden. Alle Kinder, die an der Tauffeier teilnehmen, dürfen selbstverständlich auch ihre eigene Taufkerze mitnehmen. Der Pate oder die PatinIm Hinblick darauf, dass die Eltern die weitaus größere Verantwortung für die religiöse Erziehung des Kindes tragen, ist ein Pate oder eine Patin nicht unbedingt erforderlich. Wohl aber ist ein(e) Pate/in erforderlich, wenn beide Elternteile nicht der röm. kath. Kirche angehören.Wenn Sie einen Paten für Ihr Kind auswählen, achten Sie bitte darauf, dass dieser möglichst röm. kath. Ist. Ein nicht katholischer Christ kann neben einem katholischen Paten als Taufzeuge benannt werden. Gerne sprechen wir mit Ihnen, falls es hier Probleme gibt Zu den Kosten:Die Taufe kostet nichts. Der Musiker erhält von den Taufeltern für seinen Dienst in St. Bernward 20 €, der Küster bekommt 10 €. Das ist aber nicht Voraussetzung für eine Tauffeier. Erstkommunion Zu den wesentlichen Elementen einer Pfarrgemeinde gehört die gemeinsame Feier der Eucharistie, in der sich Jesus in den Gestalten von Brot und Wein an uns verschenkt. Ab der 3. Klasse Volkschule sind auch die Kinder eingeladen, nicht nur am Gottesdienst teilzunehmen, sondern sich im Brot des Lebens von Jesus beschenken zu lassen. Auf das Kommunionfest, bei dem sie zum ersten Mal das gemeinsame Mahl wie die Erwachsenen mitfeiern dürfen, bereiten sie sich in unserer Seelsorgeeinheit durch ein wöchentliches Treffen über ein gutes halbes Jahr vor. Der Beginn des Kurses ist immer im Oktober/November. Durch Nachspüren im eigenen Leben, spielen, malen und basteln, werden sie an das Geheimnis der Eucharistie herangeführt, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf die Erfahrung des gemeinsamen Mahls gelegt wird. Neben der konkreten Vorbereitung auf das Kommunionfest sind die Kinder der zu den Gottesdiensten eingeladen. Der Kommunionkurs beinhaltet auch die Vorbereitung und das Erleben des Sakramentes der Versöhnung. Die Kinder der jeweiligen Altersklassen werden von der Gemeinde angeschrieben. Zu einem Anmeldetermin bringen Sie bitte die Taufurkunde des Kindes mit. Sollte Ihr Kind das Sakrament noch nicht empfangen haben, und auch nicht angeschrieben worden sein, melden Sie sich bitte im Pfarrhaus. Nach der Erstkommunion freuen wir uns, wenn Mädchen und Jungen Lust haben, als Ministranten unsere Gottesdienste mitzugestalten. Firmung Wenn wir von Firmung sprechen, verbinden wir damit die Vorstellung, dass der Jugendliche nun ein mündiger Christ wird. Im Alter von (16) 17, 18 oder auch später bestätigt der junge Mensch, was seine Eltern bei der Taufe für ihn auf den Weg gebracht haben; er sagt nun eigenverantwortlich: „Ich möchte den Glauben leben und bekennen, auf den mich meine Eltern taufen ließen.“ Dafür erbitten die Jugendlichen die Kraft Gottes, den Heiligen Geist, der ihnen helfen soll, ihr ganzes Leben lang zu diesem Glauben zu stehen und daraus ihren Alltag zu gestalten. Auf die Firmung werden die jungen Menschen über einen Zeitraum von einigen Monaten durch Projekte und Gespräche vorbereitet; in dieser Zeit sind sie auch eingeladen, noch intensiver am Gemeindeleben teilzunehmen. In unserer Pfarrei ist wieder 2010 eine Firmung vorgesehen. Die möglichen Firmbewerber werden von der Gemeinde angeschrieben. Auch ältere Erwachsene können das Sakrament der Firmung empfangen. Dazu sprechen Sie uns bitte an. Krankenbesuch und Krankenkommunion Eine besondere Liebe brachte Jesus den kranken Menschen entgegen: "Man brachte Kranke mit den verschiedensten Gebrechen und Leiden zu ihm, und er heilte sie alle." (Mt 4, 24) Jesus und damit Gott liebt nicht nur die Gesunden, sondern gerade auch die Kranken, die in den Augen der Welt nichts mehr leisten können. Mit dem Auftrag "Heilt die Kranken!" (Mt 10, 8) hat Jesus seine Sorge für die Kranken seinen Jüngern übertragen. Deshalb ist es eines der wichtigsten Anliegen der Kirche, kranke Menschen nicht allein zu lassen, sondern sie zu begleiten in ihren schwersten Stunden und Tagen, ihnen beizustehen, dass sie wieder gesund werden können und ihre Krankheit christlich tragen lernen. Wir laden Sie ein, wenn Sie selbst oder jemand aus ihrer Familie oder Umgebung krank ist, sich bei uns zu melden. Die Seelsorger besuchen die Kranken der Pfarrei und bringen ihnen die Krankenkommunion. Wenn Sie wünschen besuchen wir Sie oder Ihre Angehörigen auch gern in einem der umliegenden Krankenhäuser. Krankensalbung Seit den Tagen der Apostel hat die Kirche die Krankensalbung immer als eine sakramentale Hilfe verstanden, die für den kranken Menschen in seiner leiblichen und seelischen Schwäche bestimmt ist. So können wir im Jakobusbrief lesen: "Ist einer von Euch krank? Dann rufe er die Priester der Gemeinde zu sich: Sie sollen über ihn beten und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das Gebet aus dem Glauben wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben." (Jak 5, 14-15) Leider ist im Verständnis der abendländischen Kirche aus dem ursprünglichen Heilszeichen ein Sakrament für die Sterbenden, die sog. "Letzten Ölung" geworden. Durch das die Salbung von Stirn und Hände begleitende Gebet: "Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes: Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf." soll aber deutlich werden, dass dieses Sakrament für alle gedacht ist, die sich in ihrer Krankheit oder Gebrechlichkeit besonders die Kraft und die Begleitung Gottes wünschen. Die Priester, die in unserer Pfarrei für Sie da sein möchten, bringen dieses Sakrament gern zu Ihnen oder Ihren Angehörigen, wenn Sie bei uns diesen Wunsch hinterlegen. |




